zur Regenbogenbrücke

Ich besaß wenig Güter, die ich hinterlassen könnte. Nichts Wertvolles war mein Eigentum, außer meiner Liebe und mein Glück. Ich bitte euch, Herrchen und Frauchen, dass ihr mich immer in euren Gedanken behaltet. In meinem Leben bemühte ich mich stehts, euch ein Trost in traurigen Momenten und Freude in eurem Glück zu seien. Es tut mir weh, euch mit meinem Tod Kummer zu bereiten. Im Gegensatz zum Menschen fürchten wir Hunde den Tod nicht, es ist nur ein neuer Weg in unserem Leben. Ich habe noch eine Bitte an euch: Oft habt ihr gesagt: " Wenn Luke stirbt, wollen wir keinen anderen Hund mehr. Wir lieben ihn so sehr, dass wir nie einen anderen haben möchten." Ich bitte euch, aus Liebe zu mir wieder einen Hund bei euch aufzunehmen. Es nicht zu tun, wäre ein trauriges Andenken an mich. Ich möchte die Gewissheit haben, dass ihr- gerade weil ich in eurer Familie leben durfte- nun nicht mehr ohne Hund seien wollt. Ich hinterlasse meinem Nachfolger meine Leine, mein Halsband sowie mein Spielzeug und wünsche ihm oder ihr, dass er wie ich das Glück in diesem Haus genießt. Und wenn ihr mein Grab besucht, denkt an mich voller Traurigkeit, aber auch mit dem Wissen, dass hier ein Wesen ruht, dass euch liebt. So tief mein Schlaf auch seien mag, ich werde euch hören und selbst die große Macht des Todes wird nicht verhindern können, das meine Seele dankbar lächelt.

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